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Mustang zu Fuss & per Jeep | Trekkingreise
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Mustang zu Fuss & per Jeep | Trekkingreise

Eine Reise nach Mustang wird unvergesslich bleiben. Im äußersten Norden Nepals gelegen, hinter dem Dhaulagiri und Annapurna, weitet sich Mustang bis in das tibetische Hochplateau aus. Erst 1992 für den Tourismus geöffnet, gehört Mustang zu den abgelegendsten Gebieten Nepals.


Individualreise

Reisedauer: 18 Tage/17 Nächte

Reiseroute:

Kathmandu-Pashupatinat-Bodhnath-Patan-Bhaktapur-Pokhara-Sarangkot-Marpha-Lupra-Kagebeni-Samar-Cheling-Tsarang-Lo Manthang-Jomsom-Pokhara-Kathmandu

Beschreibung

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Mustang zu Fuss & per Jeep

Mustang zu Fuss & per Jeep – eine Reise nach Mustang wird unvergeßlich bleiben. Im äußersten Norden Nepals gelegen, hinter dem Dhaulagiri und Annapurna, weitet sich Mustang bis in das tibetische Hochplateau aus. Erst 1992 für den Tourismus geöffnet, gehört Mustang zu den abgelegendsten Gebieten Nepals. Das ehemalige Königreich  wurde  im 14. Jahrhundert von König Ame Pal gegründet, gehört kulturell zu Tibet und war lange Zeit völlig isoliert von Nepal, aber eng mit den Karawanen des Salzhandels von Tibet nach Nepal und Indien verbunden. Aus diesem Grund ist die traditionelle tibetische Kultur hier eine der weltweit am Besten erhaltene. Auf dieser Reise, die mit Jeeps (und Flugzeug) durchgeführt wird, haben Reisende die Möglichkeit, einen der mystischsten Orte dieser Erde kennenzulernen und tiefe Einblicke in die authentische tibetische Kultur, Religion und Architektur zu erhalten, ohne tagelang  zu wandern. Die Route führt durch atemberaubend schöne Landschaften der ariden Hochebene, deren bizarre Felsformationen in vielen Farben leuchten, vorbei an traditionellen Dörfern, grünen Oasen inmitten einer faszinierenden Felslandschaft. Auf dem Weg in das obere Mustang kommen Sie bei Jomson an der tiefsten Schlucht der Welt vorbei. Der reißende Kali Gandaki Fluss, der wichtigste Wasserspender für Mustang, bestand bereits vor der Entstehung des Himalayas. Bei dem Zusammenprall der Erdplatten schuf er sich seinen Weg durch die Bergmassive hindurch und trennte so die Bergmassive des Himalayas von Nord nach Süd. Sie werden über 1000 Jahre  alte Klosteranlagen, ehemalige Meditationshöhlen und Höhlensiedlungen besuchen und an langen Manimauern vorbeilaufen, auf denen Pilger und Händler der Salzkarawanen ihre Wünsche und Gebete in Stein meißelten. Wir fahren über mehrere aussichtsreiche Pässe, die überwältigende Ausblicke auf den Dhaulagiri, Annapurna und den Tukuche Peak bieten. Immer wieder gibt es auch die Möglichkeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, deren herzliche Freundlichkeit genauso begeisternd ist, wie die grandiose Landschaft, in der sich auch die selten gewordenen Schneeleoparden und Blauschafe ihren Lebensraum erhalten konnten. Daneben sieht man mit etwas Glück auch Murmeltiere, Pfeifhasen, Steinadler, den Himalaya Geier, Bartgeier und Kraniche. Eine Reise nach Mustang ist (noch?) eine Reise in eine andere Zeit, die Ehrfurcht erregende Landschaft, die unverfälschte tibetische Kultur werden Sie sicher tief beeindrucken.

Reiseverlauf

1. Tag - Flug nach Kathmandu

Sie fliegen in die Hauptstadt Nepals nach Kathmandu.

2. Tag - Ankunft in Kathmandu (1300m)

Ankunft in Kathmandu. Am Flughafen werden Sie in Empfang genommen und in Ihr Hotel geleitet. Anschließend haben Sie Zeit einen ersten Rundgang durch den Stadtteil Thamel zu unternehmen, in dem Ihr Hotel liegt. 03 Übernachtungen im Hotel in Kathmandu.

3. Tag - Kathmandu-Pashupatinat-Bodhnath

Ihr erstes Ziel am Vormittag ist der Tempelkomplex Pashupatinat. Er ist das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal und somit Ziel zahlloser Pilger und Sadhus. Die Sadhus sind Asketen, die sich wie ihr Vorbild Shiva die langen Haare zu einem Knoten auf dem Kopf türmen und zur Vertiefung ihrer Meditation Ganja und Haschisch rauchen. Am Surya Ghat werden auf speziellen Plattformen die Toten verbrannt. Von der anderen Seite des Flusses haben Sie Gelegenheit, einer oder mehreren Verbrennungszeremonien zuzusehen. Am Nachmittag fahren Sie nach Bodhnath, ca. 5 km außerhalb des Stadtzentrums von Kathmandu. Der Stupa von Bodhnath ist der größte seiner Art weltweit und seit 1959 zentrale Pilgerstätte der Exiltibeter in Nepal. Sie haben die Möglichkeit, dieses religiöse Zentrum rund um den Stupa zu erkunden und buddhistische Klöster zu besichtigen. Ein Ausflug nach Swayambhunath steht als nächstes auf Ihrem Programm. Begleitet von Pilgern und Horden wilder Affen besuchen Sie den Swayambhunath-Tempel. Der dortige buddhistische Stupa erhebt sich auf einem Hügel mit guter Aussicht über das Kathmandutal. 365 Stufen führen hinauf zur goldenen Stupa und den umliegenden Tempeln und Schreinen.

4. Tag - Patan-Bhaktapur

Morgens fahren Sie zunächst in die alte Königsstadt Patan, auch Lalitpur „Stadt der Schönheit“ genannt (UNESCO Weltkulturerbe). Patan ist die älteste Stadt im Kathmandutal und gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Der Durbar-Square mit dem Königspalast bildet den Mittelpunkt dieser mittelalterlichen Stadt. Sie besichtigen die Pagoden, werden die holzgeschnitzten Fassaden bewundern und durch die kleinen Gassen streifen. Anschließend fahren Sie nach Bhaktapur. Sie ist eine faszinierende, altertümliche Stadt, die von mittelalterlicher Atmosphäre geprägt ist. Das gut erhaltende, restaurierte Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Holzschnitzereien und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Sie besichtigen den Königspalast, den Durbar Square mit den zahlreichen Tempeln, steinernen Schutztieren und dem goldenen Tor (Sun Dhoka). Sie gehen zur höchsten Pagode Nepals, dem Nyatapola. Fünfstöckig beherrscht sie das Bild am Taumadhi Tol, dem Zentrum der Newarkultur in Bhaktapur mit den fünf paarweise aufgestellten Tempelwächtern. Hinter dem Tempel sind Teile des Prozessionswagens für das Bisket-Fest (Neujahrsfest) aufgestapelt. Weiter spazieren Sie durch die kleinen Gassen zum Töpferplatz.

5. Tag - Fahrt Kathmandu - Pokhara

Heute Fahren Sie nach dem Frühstück in das bekannte Pokhara, am Fewa See. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunde und Sie werden am Mittag in Pokhara ankommen. Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt und sich mit einem kleinen Mittagessen gestärkt haben, besteht die Möglichkeit, am Seeufer entlang zu bummeln und die wunderschöne Aussicht auf Machapuchare und Annapurna zu genießen. Es gibt hier viele gemütliche Cafés und Restaurants direkt am See. Die zahlreichen kleineren Geschäfte haben eine große Auswahl an Trekking Ausrüstungen, tibetischen Schmuck und Paschmina Schals, Produkte aus handgeschöpftem Papier und vieles mehr. Bei gutem Wetter spiegelt sich der Machapuchare, oder auch Fishtail, im See, von der goldenen Farbe der Abendsonne angestrahlt.  02 Übernachtungen im Hotel in Pokhara.

6. Tag - Pokhara - Sarangkot

Fahrt nach Sarangkot. Von dort aus haben Sie den besten Blick auf die Annapurnabergkette. Nachmittags haben Sie Zeit eine Boots-Tour auf dem Fewa-See zu unternehmen und ein tibetanisches Dorf zu besuchen.

7. Tag - Fahrt von Pokhara nach Marpha (2700m)

Am  frühen Morgen nach einem zeitigen Frühstück Fahrt in Richtung Mustang, denn es erwartet uns eine lange Reise auf teils sehr schlechten Straßen, doch heute ist der Weg das Ziel! Die Landschaft wird faszinierend sein, mit Blicken auf  die Eisriesen Nilgiri, Dhaulagiri und Annapurna und in tiefe Schluchten.  Die Straße führt entlang sehr schön angelegter Terrassenfelder und hübschen Dörfern.  Sicher gibt es die Gelegenheit zu vielen Fotostopps und immer wieder haben Sie auch die Möglichkeit, eine kleinere Strecke zu Fuß zu gehen, um dann mit den Jeeps wieder aufgenommen zu werden.  In Tatopani werden Sie an den heißen Quellen eine Mittagsrast einlegen, ehe Sie sich auf die Weiterfahrt nach Marpha machen. Sie bewegen sich entlang der Kali Gandaki Schlucht, der tiefsten Schlucht der Welt. Auf einer Höhe von ca. 2450 m durchschneidet der Fluss, dessen Quellgebiet im oberen Mustang liegt, den Hauptkamm des Himalaya. Der Höhenunterschied zwischen dieser Talsohle und dem nur ca. 12 km (Luftlinie) entfernten westlich liegendem Gipfel des Dhaulagiri (8167m) beträgt mehr als 5.600 m. Der Kali Gandaki Fluss ist älter als die Berge des Himalayas. Diese entstanden durch den Druck der sich aufschiebenden indischen Platte, gegen die der Fluss arbeitete und so kommt es, dass der Kali Gandaki heute den Himalaya von Nord nach Süd durchschneidet. Das gesamte Kali Gandaki Tal war einst eine Handelsroute, auf der die Salzkarawanen von Tibet nach Nepal und weiter nach Indien zogen. Die atemberaubende  Landschaft des heutigen Tages lässt uns die etwas strapaziöse Fahrt vergessen. Am Abend kommen Sie in Marpha an, das im Distrikt Mustang liegt. Fahrtzeit ca. 8 bis 9  Std. 01 Übernachtung in Lodge in Marpha.

8. Tag - Fahrt von Marpha nach Lupra und Wanderung nach Kagebeni (2830m)

Marpha ist ein wunderschöner Ort am oberen Flusstal des Kali Gandaki, mit ca. 1500 Einwohnern. Auf dem Weg zur Annapurna Umrundung gelegen, hat man in Marpha, anders als in vielen anderen Dörfern auf dieser bekannten Umrundung, großen Wert darauf gelegt, das traditionelle Erbe und die Architektur zu erhalten. Die weißgetünchten Steinhäuser mit den kunstvoll verzierten Holzpaneelen an Fenster und Türrahmen sind ein Augenschmaus. Diese Architektur mit den Flachdächern wird als Thak Khola Architektur bezeichnet. Marpha ist eine Oase voller Magie und Geschichte, die Sie nach dem Frühstück auf einem Spaziergang durch die verwinkelten Pflasterstraßen erkunden können. Sie sehen kleinere Gehöfte und Frauen, die in der Sonne an Webstühlen sitzen. Ab 1966 begann der nepalesische Staat mit der Einführung des Gartenanbaus und hat die Dorfbewohner dazu ermuntert, Äpfel anzubauen. Marpha wird auch als das Königreich der Äpfel bezeichnet und hat sich durch den daraus gewonnenen Apfelbrandy einen Namen gemacht, der über Nepal hinaus reicht. Keinesfalls sollten Sie vergessen, eine kleine Kostprobe davon zu nehmen. Die Einwohner sind hauptsächlich Thakalis, die früher im Salzhandel mit Tibet tätig waren. Heute ist der Tourismus und die Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle. Vor etwa 500 Jahren wurde auf einer Anhöhe ein tibetisches Nyingmapa Kloster errichtet und insofern hatten sich hier auch immer mehr Tibeter angesiedelt. Sie besichtigen das Kloster und genießen die schöne Aussicht. Dann geht es weiter nach Lupra.Die Fahrt führt durch einen meist windigen und sehr trockenen Abschnitt des Tals. Das malerische Dorf Lupra liegt am Fluss Phande auf einer Höhe von 3000m. Es ist das einzige Dorf im Distrikt Mustang mit der frühesten überlebenden Gemeinschaft von Anhängern der Bön Religion. Der Glaube der Böns war im Himalaya sehr verbreitet, ehe er vom Buddhismus weitgehend abgelöst wurde. Insofern kommt Lupra, eines der ältesten Dörfer im Himalaya, eine besondere kulturelle Bedeutung zu. Sie besichtigen den Dorftempel Yungdrung Phuntshokling und das im 12. Jahrhundert erbaute Kloster von Tashi Gyaltsen und erfahren mehr über den Glauben und die Lebensanschauung der Anhänger der Böns. Im Anschluss wandern Sie ca. 2 Std. mit einem herrlichen Ausblick auf die Schnee bedeckten Gipfel der Bergriesen nach Kagebeni, welches Sie am Nachmittag erreichen werden. Hier tauchen Sie nun in die tibetisch buddhistische Welt ein. Gebetsflaggen flattern Ihnen entgegen und der Baustil ist typisch für das trockene Wüstenklima des Transhimalayas, in der es sehr wenig Niederschläge und extrem kalte Winter gibt. Nachdem Sie in Ihrer Lodge eingecheckt haben, machen Sie sich auf einen Erkundungsspaziergang durch die verwinkelten Gassen, vorbei an imposanten Chörten. Weiter geht es durch ein Tunnelsystem auf eine Anhöhe zu dem großen, ockerfarbenen Kloster Kagchole Thubten Sampheling aus dem 15. Jahrhundert. Hier haben Sie einen sehr guten Blick auf Kagebeni mit dem unverfälschten mittelalterlichen Ambiente. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts lebten hier ca. 100 Mönche des Sakya Ordens. Kagebeni  war bis in das 15 Jahrhundert hinein Teil des Königreiches von Thiri. Zeuge davon ist der verfallene Palast Kag Khar, der früher 108 Zimmer hatte und eine wichtige Burg auf der Route der Salzkarawane war. Mit der Gründung des Königreichs von Mustang im 15. Jahrhundert verlor Tiri (und Kagebeni) an Bedeutung. Die Einwohner Kagebenis sind hauptsächlich Bothias, Gurungs und Thakuris. Fahrtzeit ca. 2  Std., Wanderzeit ca. 2-3 Std. 02 Übernachtungen in Lodge in Kagebeni.

9. Tag - In Kagebeni - Ausflug nach Muktinath - Zurück nach Kagebeni

Am Morgen, wenn die Sonne die Wallfahrtsstätte erhellt und erwärmt, bietet sich die beste Gelegenheit, das Heiligtum zu besuchen, das von vielen Pilgern (Hindus und Buddhisten) aus Nepal und Indien aufgesucht wird. Die Anlagen liegen ca. 100 m oberhalb der Ortschaft. Sehenswert sind der Tempel der Feuergöttin, in dem das heilige Feuer von einer Erdgasquelle gespeist wird und die 108 bronzenen Wasserspeier an der Quelle des Krishna Gandaki.

10. Tag - Fahrt von Kagebeni nach Samar (3520m)

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf die Weiterfahrt nach Samar. Hinter dem Ortsausgang von Kagebeni treten Sie offiziell in das Upper Mustang ein. Sie machen einen kurzen Abstecher, etwa eine halbe Stunde, zu Fuß hinauf in das Dorf Tiri. Von hier aus haben Sie eine atemberaubende Sicht auf die Annapurna, Dhaulagiri und Nilgiri Kette. Im Anschluss geht die Fahrt weiter durch eine sehr beeindruckende Landschaft. Sie überqueren zwei Pässe, den Taklam La (3624m) und den Dajori La (3735m). Hier machen Sie natürlich wir Stopps, um die Landschaft zu genießen. Sie fahren an Chusang vorbei, bekannt für die faszinierenden Höhlentempel aus dem 11. Jahrhundert. Auf der Rückfahrt von Lo Manthang werden Sie in Chusang stoppen und sich diese Tempel in aller Ruhe anschauen können. Der Kali Gandaki wird überquert und heißt ab hier Mustang Khola. Am frühen Nachmittag kommen wir in Samar an, einer grünen Oase mit einem wunderbaren Ausblick auf die gigantischen Bergriesen. Fahrtzeit ca. 4 bis 5 Std. 01 Übernachtung in Lodge in Samar.

11. Tag - Fahrt von Samar über Cheling nach Tsarang (3580m)

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf die Weiterreise durch eine grandiose Landschaft mit bizarren Felsformationen. Sie sehen kleine Dörfer am Wegesrand und haben immer wieder die Möglichkeit zu Fotostopps. Kurz bevor Sie den Ort Cheling erreichen, der inmitten von grünen Feldern liegt, machen Sie einen Abstecher, um sich die Rangchyung Höhle anzusehen. Diese Höhle gehört zu den ältesten Heiligtümern in Mustang, schon Padmasambhave soll auf seinem Weg vom Swat Tal (heutiges Afghanistan) nach Tibet hier im 8. Jahrhundert meditiert haben. In dieser Höhle befinden sich beeindruckende Felsmalereien und eine Statue von Padmasambhava. Weiter geht die Fahrt vorbei an den berühmten roten und orangefarbenen Felsformationen Dhakmars nach Tsarang, das wir am Nachmittag erreichen werden. Tsarang ist mit 800 Einwohnern der zweitgrößte Ort in Mustang und war der ehemalige Königssitz. Nachdem Sie in Ihrer Lodge eingecheckt haben, beginnen Sie mit einem kleinen Besichtigungsspaziergang durch den Ort. Im oberen Teil befindet sich ein überaus kunstvoll gestalteter Torchörten mit 9 Himmelsmandalas. Die alte Gompa von Tsarang thront auf einer Anhöhe über dem Ort. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut. In der Klosterbibliothek befinden sich handgeschriebene Abschriften der Kanjur und Tanjur mit echt goldener und silberner Tinte.  Früher war dieses Kloster eines der großartigsten Klöster der Sakya Schule. Sie genießen den wunderbaren Blick am Abend über die Landschaft und auf Tsarang, ehe Sie sich auf den Weg in Ihre Lodge machen, um hier das Abendessen einzunehmen. Fahrzeit ca. 4 Std. 01 Übernachtung in Lodge in Tsarang.

12. Tag - Fahrt von Tsarang nach Lo Manthang (3890m)

Lo Manthang ist mit seinen 7500 Einwohnern ein Juwel in einer ariden Bergwelt, inmitten einer betörenden, stillen Schönheit der kargen und vegetationsarmen Landschaft. Der Formenreichtum der bizarren Felsformationen und die tiefen Schluchten zeugen von einer langen Geschichte. Lo Manthang ist das historische, kulturelle, religiöse und politische Zentrum von Mustang und liegt an der ehemaligen Route der Salzkarawanen, die nach Tibet zogen. Erst 2008 wurde die Monarchie abgeschafft.  Die Bevölkerung von Lo Manthang muss einen unglaublichen Spagat leisten zwischen ihrer eigenen kulturellen Identität und der Zugehörigkeit zu Nepal, das nicht nur eine andere Sprache und Schrift hat, sondern auch einen anderen Glauben. 1380 gegründet, war Lo Manthang die befestigte Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Lo. Die Stadt war von einer 750 m langen und 8 m hohen Stadtmauer umgeben. Sie werden Lo Manthang am Nachmittag erreichen und haben die Möglichkeit, einen kleinen Erkundungsspaziergang zu unternehmen und in die schier endlos erscheinende Bergwelt einzutauchen. Fahrzeit ca. 4 Std. 02 Übernachtungen in Lodge in Lo Manthang.

13. Tag - In Lo Manthang

Der heutige Tag ist ganz dieser verwunschenen Stadt gewidmet, Sie haben genügend Zeit, um in den alten Gassen zu stöbern, vielleicht mit dem einen oder anderen Lho ins Gespräch zu kommen und  den Menschen bei ihrem Arbeitsalltag zuzusehen, der sich seit Mittelalter kaum verändert hat. Gemeinsam besuchen Sie mit uns zu Fuß die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie beginnen mit dem Jhampa Kloster, ein Kloster mit wunderbaren Wandmalereien. Das Jampa Kloster ist das älteste Kloster und zeichnet sich durch eine große Sammlung von kunstvollen Mandalas als Wandbildern aus. Danach laufen Sie zum Thubchen lakang Tempel, der dem historischen Buddha Shakyamuni gewidmet ist und dessen Grundstein 1468 gelegt wurde. Hier ist die Versammlungshalle besonders herausragend, sie wird von 35 Pfeilern getragen. Im Tempelkomplex befinden sich viele Buddha Statuen. Vorbei am Königspalast, der allerdings nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, besuchen Sie zum Abschluss dieser Erkundungstour das “Neue Kloster” Shakya Chyodi. Zur Mittagszeit kehren Sie in Ihre Unterkunft zurück, um sich bei einem Mittagessen zu stärken.  Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um individuell in die unbeschreibliche Atmosphäre Lo Manthangs einzutauchen. Wanderzeit ca. 2 Std.

14. Tag - Fahrt von Lo Manthang nach Jomsom (2770m)

Heute machen Sie sich auf den Weg nach Jomsom, ein Ort auf der Strecke der bekannten Annapurna Umrundung und ein Übernachtungsort  für Buddhisten und Hinduisten, die auf dem Pilgerweg nach Muktinath sind. Landschaftlich ist Jomsom sehr schön gelegen und gehörte früher zum Königreich von Thini. Der damalige König ließ hier eine Festung errichten, von der er einen guten Blick über die Salzkarawanenroute nach Tibet hatte. Heute ist Jomson ein beliebter Haltepunkt für Trekker. Es gibt viele Gästehäuser und die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen Ethnien zusammen, den Thakalis, Gurungs, Ropas, Magars und Tibetern. Sie erreichen Jomsom am späten Nachtmittag, wo Sie heute übernachten.  Fahrzeit ca. 8-10 Std. 01 Übernachtung in Lodge in Jomsom.

15. Tag - Fahrt von Jomsom nach Pokhara

Nach dem Frühstück erwartet Sie heute eine eindrucksvolle Fahrt entlang der Bergriesen nach Pokhara, die Fahrtzeit beträgt ca. 9 Stunde. Gegen Spätnachmittag kommen Sie in Pokhara an und checken in Ihrem Hotel ein. (Alternativ wäre hier auch ein Inlandsflug möglich nach Pokhara). Danach haben Sie freie Zeit zur Verfügung. 01 Übernachtung im Hotel in Pokhara

16. Tag - Fahrt von Pokhara nach Kathmandu

Nach dem Frühstück fahren Sie von Pokhara zurück nach Kathmandu, welches Sie gegen Mittag erreichen. Sie checken im Hotel ein und haben den Nachmittag zur freien Verfügung. 02 Übernachtungen im Hotel in Kathmandu.

17. Tag - In Kathmandu

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung in Kathmandu. 01 Übernachtung im Hotel in Kathmandu.

18. Tag - Rückflug

Pünktlich für Ihren Rückflug werden Sie zum Flughafen Kathmandu begleitet.

 

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Tourinformationen

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Programmänderungen (wegen Wetterverhältnissen, Straßen- und Wegzustand, Flugverzögerungen, Anordnungen der Behörden etc.) bleiben ausdrücklich vorbehalten!

Reiseleitung: Örtliche deutschsprachige Reiseleitung. Unsere einheimischen Reiseleiter und Wanderführer haben alle ein Ausbildungszertifikat und sind in allen kulturell/religiösen Bereichen sehr gut ausgebildet. Sie können von daher die Symbolik des Buddhismus/Hinduismus anschaulich vermitteln. Gleichzeitig verfügen sie über große Wandererfahrungen und haben sehr oft Trekking Touren für ausländische Reisende und Reiseveranstalter geleitet. Sie zeichnen sich durch eine hohe soziale Kompetenz aus und haben Freude daran, auf die Besonderheiten der Flora und Fauna hinzuweisen. Unsere Reiseführer kennen die schönsten Plätze, von denen man die besten Aussichten hat und haben viele Kontakte mit der lokalen Bevölkerung, so dass Sie in ihrer Begleitung immer wieder freudige und überraschende Begegnungen mit den Einheimischen erleben können. Neben ihrer Muttersprache sprechen sie ausgezeichnet Deutsch und manchmal auch Englisch.

Wanderungen und Höhenunterschiede: Die angebotenen Wanderungen sind mittelschwere Wanderungen. Sie sollten über eine gute Gesundheit verfügen. Es ist wichtig, dass Sie trittsicher sind, die Wege führen manchmal über Geröll oder Schotter, Sie überqueren Bäche und Flüsse auf langen Hänge/ manchmal Holzbrücken. Ausdauer, denn es geht manchmal steil hinauf und steil hinab,  eine gute Kondition und viel Teamgeist sind gefragt. Der höchste Punkt auf dieser Tour wird das Ghar Gompa (3950m), geplant als Tagesausflug von Tsarang. Alle Übernachtungen sind unter 4000m gelegen, die höchste Übernachtung in Lo Manthang bei 3890m. Da wir langsam hinauf steigen, täglich etwas  höher kommen, ist genügend Zeit für die Höhenanpassung gegeben. Alle unserer als mittelschwer eingestuften Wanderungen beinhalten nur die Mitnahme eines Tagesrucksacks.

Unterkünfte: In Kathmandu und Pokhara werden Sie in in guten landestypischen Hotel untergebracht sein. Während der Fahrt nach Mustang übernachten wir in Lodgen, in Nepal auch Teehäuser genannt. Diese sind sehr einfach, zeichnen sich aber durch eine heimelige und freundliche Atmosphäre aus. In den meisten Lodges gibt es einen beheizbaren Essraum, die Schlafräume sind unbeheizt, mit Holzbetten und Schaumstoffmatratzen ausgestattet, Sie benötigen Ihren eigenen Schlafsack. Es gibt in allen Lodgen Gemeinschaftsduschen und Toiletten. Das Wasser zum Duschen wird entweder durch Solarpanelen oder kleine Wasserkraftwerke aufgeheizt. In den meisten Lodgen können auch Batterien und Smartphones aufgeladen werden, hierfür wird ein kleiner Aufpreis vom Lodgebesitzer verlangt. Die meisten Unterkünfte sind auf Doppelzimmer Basis ausgerichtet, je höher wir kommen, desto einfacher werden die Unterkünfte, unter Umständen gibt es dann nur noch Mehrbettzimmer. Alle Übernachtungen sind unter 4000m gelegen.

Straßenverhältnisse: Rechnen Sie auf manchen Strecken mit längeren Fahrtzeiten, da die Straßenverhältnisse sehr unterschiedlich sein können. Wir werden auf dieser Reise noch relativ unerschlossene Gebiete des Himalayas durchfahren. Das birgt einerseits einen großen landschaftlichen Reiz in sich, andererseits sind die Straßenverhältnisse nicht immer gut. Die Straße von Pokhara nach Mustang führt durch gerölliges Gebiet und manchmal ist die Straße nur ein Schotterweg.  Umdisponierungen müssen unter Umständen in Kauf genommen werden. Wir werden auf dieser Reise robuste Geländewagen mit Vierradantrieb benutzen, für die es keine Schwierigkeit ist, durch Wasser und Geröll zu fahren. Die Autos werden mit 4 bis 5 Gästen besetzt.  Unsere Fahrer sind überaus erfahren und umsichtig und werden Sie sicher durch die Gebirgslandschaften Mustangs fahren. Die Reiseteilnehmer müssen ein gewisses Maß an Toleranz und Flexibilität mitbringen. Je positiver die Einstellung ist, umso größer wird das Erlebnis dieser Reise sein! 

Verpflegung: In den Lodgen/Teehäusern erhalten Sie typisch nepalesische Kost am Abend, genannt Dhal Batt, bestehend aus Reis, Linsen und unterschiedlichen Gemüsesorten, äußerst schmackhaft und frisch zubereitet. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit zu einem westlichen Abendessen, wie Pizza oder diversen Nudelgerichten. Wir empfehlen Ihnen aber die lokale Küche, sie ist lecker und hat einen hohen Nährwert. Damit unterstützen Sie auch die lokalen Bauern. Das Frühstück besteht meist aus Porridge, verschieden zubereiteten Eiern und (Toast) Brot. Das Mittagessen ist leicht, meist Nudelsuppen oder Bratreisgerichte. Die Unterkünfte verfügen alle über einen Getränkekühlschrank und bieten neben verschiedenen Softdrinks auch mehrere nepalische Biersorten an. Das Everest Lager Bier ist sehr zu empfehlen.

Gepäck: Ihr Gepäck, wie Schlafsack und Wechselkleidung, Toilettenartikel, werden in Autos transportiert. Sie wandern mit Ihrem Tagesrucksack, in dem sich  Trinkwasser, Kamera, Smartphone und andere Wertgegenstände befinden.   

Klima: Die Monate April bis Mai und die Zeit von Ende September bis Ende Oktober zählen zur bevorzugten Reisezeit. In Dolpo herrscht trockenes Bergklima, da dieses Gebiet im Monsun-Schatten liegt und sich regelrecht hinter den Annapurnas und dem Dhaulagiri versteckt, driften nur selten Monsun-Wolken bis nach Mustang. In Mustang wird es im Mai und im September/Oktober tagsüber angenehm warm und selbst nachts bleiben die Temperaturen für eine Meereshöhe von 3500 m recht angenehm, allerdings kann es je nach Wetterlage auch ziemlich frisch werden. Auch auf Höhen von 4000 m bis 5000 m wird es tagsüber aufgrund der starken Sonneneinstrahlung noch angenehm warm, nachts kühlt es allerdings empfindlich ab.  *Alle Angaben ohne Gewähr.

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